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- CEVICHE-TACOS MIT MANGO
Suchst du ein einfaches, schnelles und gesundes Rezept? Diese Ceviche-Tacos sind eine ausgezeichnete Wahl! Mangos gehören zweifellos zu meinen Lieblingsfrüchten. Ich erinnere mich noch mit Wehmut daran, wie wir in Kolumbien in den Schulpausen mit meinen Freunden zu den Mangobäumen gingen, um Steine auf die Früchte zu werfen und sie zu Fall zu bringen. Wir aßen sie am liebsten grün, oder „Viches“, wie wir sie dort nennen, mit Salz und Zitrone. Dieses Rezept ist eine perfekte Mischung aus meiner Liebe zur Mango und meiner Leidenschaft für mexikanisches Essen. Jetzt, wo ich in Deutschland lebe, schätze ich tropische Früchte noch mehr, da sie nicht immer leicht zu finden sind, manchmal sehr teuer sind und nicht immer den gleichen Geschmack haben wie in meiner Heimat. Wenn ich also eine Mango in ihrem perfekten Zustand finde, bin ich überglücklich! Ich habe mich sogar dafür entschieden, gefrorene Mangos zu kaufen und esse sie als Snack, weil sie billiger sind, oder auch, um Säfte zu machen, wie diese Mangonada , die ich letztes Jahr auf meinem Instagram-Profil geteilt habe. Dieses Rezept vereint zwei meiner großen Lieben: Mangos und mexikanisches Essen. Ich bin ein Fan von Tacos, besonders wenn sie mit echten Maistortillas gemacht werden. Diese Option ist perfekt, wenn du wenig Zeit, aber großen Hunger hast und etwas Schnelles, Gesundes und Leckeres essen möchtest. Zutaten: 2 große Mangos, in Streifen geschnitten 1 rote Zwiebel, fein gehackt oder in Streifen geschnitten Zitronensaft nach Geschmack Salz und Pfeffer nach Geschmack Ein großzügiges Bündel frischer, gehackter Koriander Maistortillas für Tacos Scharf (optional) Zubereitung: In einer Schüssel oder Salatschüssel die Mangos, die Zwiebel und den Koriander mischen und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Die Maistortillas in einer Pfanne erhitzen. Ein Trick: Um sie warm zu halten, wickle sie in ein Küchentuch, bis du die Tacos servierst. Was würdest du zu diesem Rezept hinzufügen? Schreib es in die Kommentare! Ich persönlich würde Avocado hinzufügen, aber an diesem Tag hatte ich keine zur Hand. Du kannst auch Garnelen hinzufügen. Vielen Dank für deinen Besuch! Hat dir der Beitrag gefallen? Folge mir in unseren sozialen Netzwerken, um weitere Rezepte zu sehen und mehr über mein Leben in Deutschland zu erfahren! Instagram Facebook Youtube
- KOLUMBIANISCHE CHILI-SAUCE (AJÍ)
Bei uns zu Hause durfte diese Soße — oder „Ají Pique“, wie meine Großmutter Graciela sie nannte — nie fehlen, wenn es Empanadas gab. 🔥 Für mich ist sie die geheimnisvolle Seele des Tisches: dieser intensive, säuerliche und frische Geschmack, der dich direkt in jede kolumbianische Ecke voller Frittiergut und Lachen versetzt. Das Schöne an diesem Ají ist, dass jede Familie in Kolumbien ihre eigene Version hat. Dies ist meine, einfach, vielseitig und perfekt, um ALLES zum Leben zu erwecken: gekochte Kartoffeln, Yuca, gegrilltes Fleisch, Patacones, Arepas… was immer du möchtest. Zutaten: 1 große Tomate 1 Bund Koriander nach Geschmack (für mich gilt: je mehr, desto besser) 2 Stangen Frühlingszwiebeln („Ajetes“ in Spanien) 1 EL weißer oder Apfelessig Saft von zwei Limetten oder nach Geschmack 1/2 TL Salz oder nach Geschmack 1/2 rote Zwiebel Dein Lieblingschili (oder ChilliSoße) (OPTIONAL) 2 EL Pflanzenöl (Olivenöl, wenn dich der Geschmack nicht stört) Ein Schuss Wasser 1 EL Ketchup (OPTIONAL) Zubereitung: Schneide alles sehr klein. Für mich ist das der wichtigste Schritt: Je kleiner die Stücke, desto besser vermischen sich die Aromen. Gib alle Zutaten in eine Schüssel, mische gut und passe an: Mehr Säure? Mehr Limette. Frischer? Mehr Koriander. Mehr Schärfe? Mehr Chili. Lass es ein paar Minuten stehen, damit sich die Aromen verbinden. Vielen Dank für deinen Besuch! Hat dir der Beitrag gefallen? Folge mir in unseren sozialen Netzwerken, um weitere Rezepte zu sehen und mehr über mein Leben in Deutschland zu erfahren! Instagram Facebook Youtube Substack
- SALPICÓN - OBST-COCKTAIL AUF KOLUMBIANISCHE ART
Der Salpicón de Frutas bringt mich sofort zurück an die Ecke der 56. Straße und der Autobahn in Cali, in der Nähe des Hauses meiner Mutter, wo jeden Tag Avocados, Obststücke und natürlich auch Salpicón verkauft werden. Dieses erfrischende Getränk ist in Kolumbien sehr beliebt – es besteht aus klein geschnittenem Obst, das mit Orangen- und Wassermelonensaft vermischt wird. Je nach Region und Haushalt kann das Rezept jedoch leicht variieren. In manchen Versionen wird sogar Limonade oder Fruchtpulver (z. B. Frutiño ) hinzugefügt – und ja, manchmal sogar eine Kugel Eis oder Käse. Kolumbianer und ihre verrückten Käsekombinationen, oder? Hier in Deutschland ist gerade Sommer – ein regnerischer zwar, aber am Wochenende kommt endlich die Hitzewelle! Was passt da besser, als einen erfrischenden Salpicón zuzubereiten? Die größte Herausforderung hier in Deutschland sind natürlich die Früchte, besonders Papaya – für mich eigentlich ein Muss in dieser Zubereitung. Aber dieses Mal habe ich darauf verzichtet: 5 € für eine halbe Papaya mit ungewissem Geschmack? Nein, danke. Stattdessen kannst du Früchte verwenden, die du vor Ort findest, zum Beispiel Kiwi oder Pfirsich. Ich habe dieses Mal mit wenigen Zutaten gearbeitet – und doch fühlte ich mich beim ersten Schluck sofort wieder wie in Cali. Was meiner Meinung nach auf keinen Fall fehlen darf: Orangen (für die Flüssigkeit) und Wassermelone – sowohl im Mix als auch in Stücken. Zutaten: 5 Orangen (mit Fruchtfleisch) 1 mittelgroße Wassermelone (halb püriert, halb gewürfelt) 1 Tasse Ananas (gewürfelt) 9 Erdbeeren 1 Tasse grüne Trauben Eiswürfel nach Geschmack Zubereitung: Den Saft der Orangen samt Fruchtfleisch auspressen. Die Hälfte der Wassermelone in Würfel schneiden, die andere Hälfte mit dem Orangensaft pürieren. Alle restlichen Früchte ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Alles in einer großen Schüssel vermengen, Eiswürfel hinzugeben und gut umrühren. In Kolumbien wird an dieser Stelle oft noch Frutiño oder Limo hinzugefügt – aber ich persönlich liebe den natürlichen Fruchtgeschmack pur. Kalt servieren und genießen! Im Kühlschrank hält sich der Salpicón noch einige Tage. Vielen Dank für deinen Besuch! Hat dir der Beitrag gefallen? Folge mir in unseren sozialen Netzwerken, um weitere Rezepte zu sehen und mehr über mein Leben in Deutschland zu erfahren! Instagram Facebook Youtube
- GARNELEN-CEVICHE MIT PASSIONSFRUCHT
Probiert Dieses einfache und köstliche Rezept. Man kann es mit Crackern, Maistortillas oder grünen Kochbananenchips servieren. Zutaten: - Saft von einer großen Limette - 2 Gulupas (Sie können reife Passionsfrüchte ersetzen) In Deutschland gibt es diese Frucht als "Passionsfrucht". - 1/4 Tasse Koriander (oder nach Geschmack) - 1/2 geröstetes (oder normales) Paprika, du kannst sie fertig in Gläsern in Supermärkten finden. - 1/2 eingelegte rote Zwiebel (oder normale) - 300 Gramm vorgekochte Garnelen Die Garnelen waschen und etwa 15 Minuten in Zitronen- oder Limettensaft einweichen, dann die restlichen Zutaten hinzufügen. Gut umrühren, damit sich die Aromen verbinden, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn du magst, kannst du nach Belieben scharf würzen. Etwa 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, servieren und genießen. Vielen Dank für den Besuch meiner Website! Lasst mich wissen, ob du dieser Beitrag gefallen hat und wenn du wissen willst, was ich sonst noch jeden Tag koche und andere Details aus meinem Leben in Deutschland, dann folge mir auf meinen sozialen Netzwerken: Instagram Facebook Youtube
- PAPAYASALAT MIT PANELA-VINAIGRETTE
Ursprünglich sollte dieses Rezept mit grüner Papaya zubereitet werden, aber die Papaya ist in nur zwei Tagen reif geworden, also musste ich sie so verwenden. Dieses Rezept ist inspiriert von dem berühmten thailändischen grünen Papaya-Salat, aber mit einem besonderen Touch aus Lateinamerika: der Panela (auch bekannt als Piloncillo, Papelón, Atado de Dulce, Chancaca usw.). Ideal ist es, wenn die Papaya grün ist, da sie so einen köstlichen Geschmack hat und leichter zu schneiden ist. Zutaten für den Salat: (2 Portionen) 1 mittelgroße grüne Papaya, in Julienne geschnitten 1 Tasse Kirschtomaten (oder nach Geschmack) 1/2 Gurke, in Julienne geschnitten 1/4 Tasse geröstete Erdnüsse Minzblätter zur Dekoration Zutaten für das Dressing: Saft von 1 Limette 2 Esslöffel geriebene Panela Ein Schuss heißes Wasser Chiliflocken nach Geschmack (oder gehackter Chili) 2 Esslöffel Fischsauce (wenn du keine hast oder vegan bist, kannst du 1 Esslöffel Sojasauce oder Tamari und 1 Esslöffel Reisessig mischen, oder die vegane "No-Fish Sauce" verwenden) 1 Esslöffel gehackte Erdnüsse (oder nach Geschmack) Zubereitung: Zutaten vorbereiten : In einer großen Schüssel alle Zutaten für den Salat mischen: die Papaya in Julienne, die Kirschtomaten, die Gurke in Julienne und die gerösteten Erdnüsse. Mit Minzblättern dekorieren. Das Dressing vorbereiten : In einer kleinen Schüssel den Limettensaft, die geriebene Panela, das heiße Wasser, die Chiliflocken und die Fischsauce (oder die vegane Alternative) kombinieren. Die gehackten Erdnüsse hinzufügen und gut mischen, bis alle Zutaten gut integriert sind. Vermengen und servieren : Das Dressing über den Salat gießen und gut mischen, damit alle Zutaten gut durchzogen sind. Genießen! Du kannst dieses Rezept nach Belieben anpassen, indem du Tofu, Garnelen, Karotten, Koriander oder anderes Gemüse hinzufügst. Ich hoffe, es schmeckt dir genauso gut wie mir! Vielen Dank für deinen Besuch auf meiner Seite! Lass mich wissen, ob dir dieser Beitrag gefallen hat und wenn du mehr über meine täglichen Kochkreationen und mein Leben in Deutschland erfahren möchtest, folge mir in den sozialen Medien: Instagram Facebook Youtube
- KOLUMBIANISCHE HOJALDRAS (HOJUELAS)
Kolumbianische Hojaldras (oder Hojuelas) sind pures Weihnachtsgefühl: ein hauchdünner, knusprig ausgebackener Teig, mit Zucker bestreut und perfekt für die Novenen, gemeinsam mit Familie und Freunden – auch wenn man weit weg von Kolumbien ist. Hier erfährst du Schritt für Schritt, wie du sie zu Hause zubereiten kannst, inklusive Mehl‑Tipps für Deutschland. Mehl in Deutschland: Typ 405 vs. 550 Wer in Deutschland „all-purpose flour“ sucht, stolpert schnell über viele Zahlen und Fachbegriffe. Theoretisch kommt Weizenmehl Typ 550 einem klassischen „all‑purpose flour“ am nächsten, aber für Hojaldras ist ein Mehl mit mittlerem bis niedrigem Proteingehalt ideal, das beim Frittieren einen dünnen, knusprigen Teig ergibt – vom Verhalten her eher wie Typ 405. Wenn du nur Typ 550 hast, kann der Teig etwas elastischer werden und mehr Gluten entwickeln, besonders wenn du ihn lange knetest. Ein einfacher Trick: Gib 1–2 Esslöffel Maisstärke zum Mehl, damit die Hojaldras knuspriger und zarter werden. Zutaten 1/2 Tasse Orangensaft (alternativ: Panela‑Wasser bzw. Wasser mit Rohrzucker) 1 Ei 1 Tasse Weizenmehl (plus Mehl zum Ausrollen; in Deutschland am besten Typ 405 oder Typ 550 mit etwas Maisstärke) 1 EL Zucker 1 EL geschmolzene Butter 1 Prise Salz Zucker zum Bestreuen Pflanzenöl zum Frittieren Den Teig zubereiten In einer Schüssel Mehl, Zucker und Salz gut miteinander vermischen. Geschmolzene Butter, Ei und Orangensaft (oder Panela‑Wasser) hinzufügen. Zuerst mit einem Löffel verrühren, dann mit der Hand oder der Maschine weiterarbeiten, bis ein glatter, weicher und gut formbarer Teig entsteht. Wenn er sehr klebrig ist, etwas mehr Mehl einarbeiten. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und nur so lange kneten, bis er glatt ist – er muss nicht lange bearbeitet werden. Zu einer Kugel formen, mit einem Tuch oder Frischhaltefolie abdecken und etwa 15–20 Minuten ruhen lassen, damit er entspannen kann und sich leichter ausrollen lässt. Hojaldras formen Den Teig zu einer Rolle formen und in Stücke von ca. 4–5 cm schneiden. Aus jedem Stück eine kleine Kugel formen und mit einem Nudelholz sehr dünn ausrollen; je dünner der Teig, desto knuspriger werden die Hojaldras beim Frittieren. Die Teigplatten in beliebige Formen schneiden: Streifen, Rauten oder Halbkreise. In dieser Version werden sie als Halbkreise zubereitet, aber hier kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen. Frittieren und Anrichten In einem tiefen Topf ausreichend Öl erhitzen (nicht zu voll füllen) und auf etwa 170–180 °C bringen. Wenn du kein Thermometer hast, kannst du ein kleines Stück Teig hineingeben: Bilden sich rasch Bläschen darum, ist das Öl heiß genug. Zuerst nur eine Hojaldra ins Öl geben, um die Temperatur zu testen. Du wirst sehen, dass sie sich aufpustet, meist stärker auf einer Seite. Mit einem Schaumlöffel wenden, bis sie von beiden Seiten goldbraun und knusprig ist. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die Hojaldras noch warm großzügig mit Zucker bestreuen, damit er gut haftet. In Kolumbien serviert man sie typischerweise auf einer Weihnachtsplatte mit Buñuelos, Natilla, in Sirup eingelegten Feigen, Dulce de Leche und all den Süßigkeiten, die nach Dezember schmecken. Wenn du sie in Deutschland zubereitest, holst du dir ein Stück kolumbianische Weihnachtsstimmung direkt in deine Küche. Vielen Dank für deinen Besuch! Hat dir der Beitrag gefallen? Folge mir in unseren sozialen Netzwerken, um weitere Rezepte zu sehen und mehr über mein Leben in Deutschland zu erfahren! Instagram Facebook Youtube Substack
- CARIMAÑOLAS MIT KÄSEFÜLLUNG
Yuca-Carimañolas mit Käsefüllung (kolumbianische Yuca-Kroketten) Heute machen wir Carimañolas mit Käsefüllung – eines dieser kolumbianischen „Fritos“, die nach Karibik, Strand und Straßenfrühstück schmecken. Für mich schmeckt jede Carimañola nach Santa Marta: früh am Morgen in El Rodadero eine Arepa con Huevo und eine Carimañola holen und mit diesem Glücksgefühl in den Tag starten. Carimañolas (auch Caribañolas genannt) gehören zu den beliebtesten frittierten Snacks an der kolumbianischen Küste. Man kann sie mit Fleisch füllen, aber in diesem Rezept bereiten wir sie nur mit Käse zu – genauso, wie ich sie am liebsten zum Frühstück oder für den Nachmittagskaffee esse. Seit ich in Deutschland lebe, wollte ich sie unbedingt nachmachen, um ein Stück dieses Gefühls zurückzuholen – auch wenn es „nur“ aus meiner Küche in Berlin ist. Der Käse: das Herz dieser Carimañolas Für dieses Rezept habe ich den Latino-Käse von Beloso verwendet, einer lateinamerikanisch-deutschen Marke mit Sitz in Hamburg, die Latino-Produkte anbietet, deren Geschmack den Aromen von Zuhause sehr nahe kommt. Dieser Käse hat insbesondere eine Textur und einen Geschmack, die stark an lateinamerikanischen Käse bzw. frische Käse aus Lateinamerika erinnern – ideal also, um Carimañolas damit zu füllen. Du kannst auch ihren Queso Costeño verwenden. Wenn du diesen Käse nicht bekommst, kannst du in Kolumbien Queso Costeño verwenden oder – wenn du im Ausland lebst – auf einen guten Feta ausweichen. Die Yuca: frisch oder tiefgekühlt Für diese Carimañolas habe ich tiefgekühlte Yuca aus einem asiatischen Supermarkt verwendet. Ich arbeite gerne mit tiefgekühlter Yuca, weil man so das Risiko reduziert, eine „schlechte“ Knolle zu erwischen (zu faserig oder zu hart). Wenn du ein gutes Auge für Yuca hast, kannst du sie natürlich auch frisch in afrikanischen, indischen oder asiatischen Läden kaufen und selbst schälen. Zutaten (ergibt ca. 8 Carimañolas) 1 kg tiefgekühlte Yuca (Maniok) 1 EL Salz für das Kochwasser 1 EL Salz für den fertigen Yuca-Teig oder nach Geschmack Lateinamerikanischer oder Queso-Costeño-ähnlicher Käse (ich habe den Latino-Käse von Beloso verwendet). Wenn du ihn nicht bekommst, kannst du ihn durch Feta ersetzen. 1 TL Öl für den Teig Schritt-für-Schritt-Anleitung für Yuca-Carimañolas mit Käse Yuca kochen Koche 1 kg Yuca in reichlich Wasser mit 1 EL Salz, bis sie ganz weich ist. Nimm die Yuca aus dem Wasser und lass sie etwas abkühlen, damit du sie gut anfassen kannst. Yuca-Teig vorbereiten Entferne den faserigen Kern (die „Ader“) aus jedem Stück Yuca – dieser Schritt ist sehr wichtig, damit der Teig später eine glatte Konsistenz bekommt. Reibe oder püriere die Yuca, bis eine homogene Masse entsteht. Du kannst dafür eine Reibe oder eine Küchenmaschine verwenden, aber verarbeite sie nicht zu lange, damit sie nicht zu viel Stärke freisetzt und der Teig zu gummiartig wird. Gib eine Prise Salz (ca. 1 EL, je nach Geschmack) und 1 TL Öl zur Masse und mische alles gut mit den Händen, bis ein gut formbarer Teig entsteh t. Käse vorbereiten Während die Yuca kocht, schneide den Käse in Sticks von etwa 6–7 cm Länge. Lege sie bereit, um die Carimañolas damit zu füllen. Carimañolas formen Wenn der Teig noch lauwarm, aber gut formbar ist, kannst du beginnen, die Carimañolas zu formen. Zieh dir bei Bedarf Handschuhe an oder fette deine Hände leicht mit etwas Öl ein, damit der Teig nicht klebt. Nimm eine Portion Teig und forme eine Kugel. Drücke sie anschließend leicht flach, sodass eine Art Scheibe entsteht. Drücke mit beiden Daumen in die Mitte der Scheibe, um eine Vertiefung zu formen – dort kommt der Käse-Stick hinein. Lege den Käse in die Mulde, schließe die Carimañola vorsichtig und forme sie zu einer ovalen „Kroketten“-Form. Achte darauf, dass der Käse vollständig vom Teig umschlossen ist, damit er beim Frittieren nicht ausläuft. Vor dem Frittieren kühlen Lege die geformten Carimañolas auf ein Blech und stelle sie für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. So behalten sie beim Frittieren besser ihre Form und der Teig wird etwas fester. Carimañolas frittieren Erhitze ausreichend Öl in einem Topf oder einer tiefen Pfanne auf etwa 170–180 °C. Am besten verwendest du ein Küchenthermometer, um die Temperatur im Blick zu behalten – eine kleine Investition, die beim Frittieren einen großen Unterschied macht. Frittiere die Carimañolas, bis sie goldbraun sind. Achte darauf, dass das Öl nicht zu heiß wird: Ist die Temperatur zu hoch, können sie aufplatzen oder außen zu schnell bräunen, während sie innen noch nicht richtig durch sind. Nimm sie aus dem Öl und lass sie auf Küchenpapier abtropfen. Servieren und Aufbewahren Serviere die Carimañolas heiß – idealerweise mit Ají, Suero Costeño oder deiner Lieblingssauce. Sie passen perfekt zum Frühstück, zum Brunch oder als Teil einer Platte mit kolumbianischen Fritos. Wenn du nicht alle Carimañolas auf einmal essen möchtest, kannst du sie einfrieren. Du kannst sie entweder ungebraten (nur geformt) oder bereits frittiert und vollständig abgekühlt in einem luftdichten Behälter einfrieren. Zum Aufwärmen gibst du sie in den Ofen oder die Heißluftfritteuse (Airfryer) bei etwa 160 °C für rund 15 Minuten, bis sie wieder heiß und knusprig sind. Mit diesen Yuca-Carimañolas mit Käsefüllung holst du dir ein Stück kolumbianische Küste in deine Küche – egal, wo du lebst. Und wenn du in Deutschland bist, macht ein guter Latino-Käse wie der von Beloso den Unterschied: Mit jedem Bissen fühlst du dich ein bisschen näher an Zuhause. Vielen Dank für deinen Besuch! Hat dir der Beitrag gefallen? 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- KOLUMBIANISCHE EMPANADAS
WARNUNG: In fast jedem kolumbianischen Haushalt werden Empanadas anders zubereitet! Dieses Rezept, das ich mit euch teilen möchte, habe ich ein wenig abgewandelt, indem ich das Rezept meiner Großmutter Graciela adaptiert habe, die die BESTEN EMPANADAS DER WELT gemacht hat! :P Jedes Mal, wenn sie sie zubereitete, war das ein großes Event in der Familie, und natürlich gingen wir alle gerne hin, um sie zu essen. Das Originalrezept enthält zwei Arten von Fleisch (Schweine- und Rindfleisch). Die Version, die ich heute mit euch teile, verwendet Rinderhackfleisch, weil sie schneller zu machen ist, da ich in Deutschland bin und das bedeutet, dass ich das Fleisch rechtzeitig besorgen muss.... Man kann sie auch mit geriebenem Fleisch und Kartoffeln füllen. Das Schritt-für-Schritt-Rezept für das Fleisch finden Sie auf meinem YouTube -Kanal . (Auf Spanisch) Empanadas sind definitiv meine kolumbianische Lieblingsspeise - gefolgt von Bohnen, Meeresfrüchteauflauf, Pandebono... soll ich weitermachen? - und in Kolumbien ist es sehr einfach, diese Art von Essen an Straßenständen zu finden, genau wie an Taco-Wagen in Mexiko. Wie bei vielen kolumbianischen Rezepten habe ich in Deutschland gelernt, Empanadas zu machen, da sie hier nicht leicht zu bekommen sind und es nur wenige Leute gibt, die sie gut machen - meiner Meinung nach. Bei mir zu Hause in Berlin machen wir mindestens zweimal im Jahr Empanadas, und wir essen sie buchstäblich 2-3 Tage am Stück, eine echte Verpflichtung. :) Sie können sie roh zubereiten und einfrieren und dann direkt braten. Hier das Rezept: Zutaten: 500 g Bio-Rinderhackfleisch (Sie können auch Veggie-Fleisch verwenden) 2 Knoblauchzehen, fein gehackt 1 rote Paprika, fein gehackt 1/2 große, fein gehackte Zwiebel 1 gehackte Tomate Cumin nach Geschmack 1/2 Esslöffel Kurkumapulver Salz und Pfeffer nach Geschmack 3 große, in sehr kleine Würfel geschnittene Kartoffeln 2 Esslöffel frischer oder getrockneter Thymian (optional - aber das ist die Handschrift meiner Großmutter) Für den Teig: 1/2 Päckchen vorgekochtes Maismehl (500 g) (siehe Anmerkungen) 1 und ein halber Esslöffel Salz 1 Esslöffel Pflanzenöl 1 EL Maisstärke lauwarmes Wasser Vorbereitung: In einer heißen Pfanne mit Olivenöl nacheinander die Zwiebel anbraten, etwa 3 Minuten warten, dann den Knoblauch, die Paprika und die Tomate hinzufügen. Dann das Rinderhackfleisch und die in kleine Stücke geschnittenen Kartoffeln hinzufügen. Umrühren und mit Cumin, Kurkuma, Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Nach dem Aufkochen die Hitze auf niedrige Stufe reduzieren und etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffel weich ist. Den Geschmack nach eigenem Ermessen anpassen. Das Fleisch etwas abkühlen lassen, bevor die Empanadas zusammengesetzt werden. Sie können auch die Füllung zubereiten und dann die geschälten und gekochten Kartoffeln hinzufügen. Vor einiger Zeit habe ich auf YouTube ein Video über Kochbananen-Montaditos gemacht, und das Rezept für das Fleisch kann auch für die Füllung Ihrer Empanadas verwendet werden. Für den Teig: Zuerst das Mehl, dann das Salz hinzufügen und verrühren. Nach und nach das zimmerwarme Wasser und das Öl hinzufügen. Den Zitronensaft hinzugeben und mit den Händen kneten, bis eine homogene Konsistenz entsteht. Wenn Sie feststellen, dass der Teig zu trocken ist, fügen Sie einfach etwas mehr Wasser hinzu und kneten Sie weiter. Wenn der Teig fertig ist, lassen Sie ihn mindestens 15 Minuten lang ruhen. Für das Zusammensetzen der Empanadas werden verschiedene Techniken verwendet: Sie können den Teig mit einer Pataconera oder Taquera oder mit einem Teigroller flachdrücken und dann mit einem Teller oder einer Form formen, die Füllung hineingeben, verschließen und mit den Händen verschließen. Hier ist ein Video, in dem ich zeige, wie ich sie zusammensetze, in diesem Fall für Kochbananen-Empanadas. Eine Bratpfanne mit Öl zum Frittieren erhitzen. Um festzustellen, ob das Öl fertig ist, tauchen Sie einen Holzlöffel in das Öl ein. Wenn Sie Blasen aus dem Öl aufsteigen sehen, können Sie die Empanadas frittieren. Sie können auch den Backofen benutzen, aber denken Sie daran, dass Sie die Empanadas vorher mit Öl bestreichen sollten, damit sie nicht zu trocken werden oder zerbrechen, oder sie sind auch sehr gut, wenn Sie eine Fritteuse oder einen Heißluftfön benutzen. Anmerkungen: In Deutschland kaufe ich die mehligkochende Kartoffel, die sich am besten für die Zubereitung von Empanadas eignet. Denken Sie daran, den Zitronensaft zum Teig zu geben, damit die Empanadas knuspriger werden. Wenn Sie in Kolumbien leben, ist es wahrscheinlich einfacher, den authentischen gemahlenen Maisteig in den Galerias (Markthallen) Ihres Wohnorts zu bekommen. Der Geschmack wird noch besser und es ist sofort einsatzbereit. Wenn Sie außerhalb Kolumbiens leben und gelben Arepateig der Marke Doñarepa bekommen können, ist das für mich der beste, aber wenn Sie ihn nicht finden können, nehmen Sie PAN-Mehl. Nach der Zubereitung können Sie die Empanadas in einem verschlossenen Behälter aufbewahren und etwa 5 Tage im Kühlschrank aufbewahren, einfrieren und dann im Ofen oder in der Fritteuse erhitzen. Vielen Dank für Ihren Besuch auf meiner Website! Lasst mich wissen, ob euch dieser Beitrag gefallen hat und wenn ihr wissen wollt, was ich sonst noch jeden Tag koche und andere Details aus meinem Leben in Deutschland, dann folgt mir auf meinen Social Media Kanälen: Instagram Facebook Youtube
- AREPAS AUS LILA MAIS – CHICHIGUARE
Rezept für Arepas aus Cariaco-Mais Dieses Rezept ist für mich etwas ganz Besonderes, weil es von einer Arepa inspiriert ist, die ich noch nie in ihrer Originalversion probiert habe: die Arepa aus lila oder „cariaco“-Mais, auch bekannt als Arepa de Chichiguare , typisch für La Guajira in Kolumbien. Seit vielen Jahren ist der Cariaco-Mais ein Grundnahrungsmittel für viele guajirische Gemeinschaften, und diese Arepas sind Teil der kulinarischen Tradition der Region. Die traditionelle Version wird mit Cariaco-Mais , Milch und Costeño-Käse zubereitet. Da ich in Deutschland lebe und nicht alle Zutaten bekomme, habe ich das Rezept angepasst: Ich verwende lila Mais aus Peru, den man in einigen lateinamerikanischen Läden oder online findet, sowie Käse wie Feta, Kashkaval oder Köpfkäse, die sich sehr gut als Ersatz eignen. Hier teile ich meine Version mit dir – probiere sie aus, passe sie an und finde deine ganz persönliche Art, diese Arepas zu genießen. Arepas mit Feta-Käse Zutaten: 400 g lila Mais 2 Tassen Käse nach Wahl (Feta, Kashkaval oder Köpfkäse sind gute Optionen; nimm mehr, wenn du es käsiger magst) Wasser nach Bedarf oder Milch Salz nach Geschmack Zubereitung: Mais waschen und einweichen. Lege den Mais in eine große Schüssel, bedecke ihn mit reichlich Wasser und lasse ihn mindestens 10 Stunden oder über Nacht einweichen. Mais kochen. Gib den Mais in einen Schnellkochtopf und füge genug Wasser hinzu, um ihn zu bedecken. In meinem Topf dauert es ca. 35 Minuten, bis sich die Körner öffnen und weich sind, aber die Zeit kann je nach Topf variieren. Abgießen und abkühlen lassen. Gieße den Mais ab. Das Kochwasser kannst du aufbewahren, um ein erfrischendes „Chicha Morada“-Getränk zuzubereiten. Lass den Mais etwas ruhen, damit er nicht zu heiß zum Verarbeiten ist. Mais mahlen. Mahle den Mais mit einer Mühle oder in einer Küchenmaschine, bis du eine gleichmäßige Masse erhältst. Teig zubereiten. Vermische in einer großen Schüssel den gemahlenen Mais mit dem geriebenen Käse (oder in Stücken, wie es traditionell gemacht wird) und Salz. Gib nach Bedarf etwas Wasser oder Milch hinzu und knete, bis du eine Kugel formen kannst, die beim Flachdrücken nicht reißt – das ist der ideale Hydrationspunkt. Du kannst Bananenblätter verwenden, wenn du die Arepas grillst, dadurch erhalten sie einen ganz besonderen, aber köstlichen Geschmack. Arepas formen und grillen. Teile den Teig in Portionen und drücke sie flach, um die typische Arepa-Form zu erhalten. Brate oder grille sie in einer heißen Pfanne. Wenn du Bananenblätter hast, lege die Arepas darauf – so bekommen sie ein authentischeres Aroma. Heiß genießen. Sobald die Arepas auf beiden Seiten schön gebräunt sind, nimm sie heraus und serviere sie. Extra-Tipp Die Arepas können nach dem Grillen eingefroren werden. Einfach später in der Pfanne oder auf dem Grill wieder aufwärmen – sie schmecken immer noch köstlich. Inspirationsquellen: Revista Entornos , @travelercolombia , und das Buch „Las cocinas del Paraíso“ von Carlos Enrique "Toto" Sánchez. Vielen Dank für deinen Besuch! Hat dir der Beitrag gefallen? Folge mir in unseren sozialen Netzwerken, um weitere Rezepte zu sehen und mehr über mein Leben in Deutschland zu erfahren! Instagram Facebook Youtube Substack
- YUCA - AREPAS
Yuca-Arepas: Ein Maisfreier Genuss aus meiner Küche in Berlin Als echte Kolumbianerin haben Arepas immer einen besonderen Platz in meinem Herzen… und auf meinem Teller! Obwohl sie traditionell mit Mais zubereitet werden, gibt es auch köstliche Varianten aus Maniok – die sogenannten Arepas de Yuca. Yuca (auch Maniok genannt) ist ein Wurzelgemüse, das in Kolumbien und vielen anderen lateinamerikanischen Ländern sehr beliebt ist. Sie ist nicht nur lecker, sondern auch eine tolle Alternative für Menschen mit Maisallergien oder diejenigen, die eine Eliminationsdiät machen – also bestimmte Lebensmittel wie Mais, Soja, Gluten oder Hülsenfrüchte vermeiden müssen, etwa bei Autoimmunerkrankungen oder Darmproblemen. Hier in Berlin finde ich Yuca ganz einfach in asiatischen oder afrikanischen Supermärkten. Da ich aber schlecht darin bin zu erkennen, welche Yuca gut ist (wir wissen alle, dass eine Yuca uns manchmal täuschen kann!), kaufe ich sie meistens tiefgefroren. So spare ich Zeit und Geld – und Überraschungen. Käsetipps : Ich verwende, was ich da habe – lateinamerikanischen Frischkäse, Feta oder auch Kashkaval, der sich sehr gut schmelzen lässt und in Berliner Supermärkten leicht zu finden ist. Zutaten: 500 g Yuca (frisch oder gefroren) 120 g Käse (z. B. lateinamerikanischer Frischkäse, Feta oder ein halbfester, schmelzender Käse) 15 g Butter oder Ghee (optional) Salz nach Geschmack Zubereitung: 1. Yuca schälen und kochen Falls du frische Yuca verwendest: Schneide sie in ca. 4 Finger lange Stücke und ritze die Schale längs ein – so lässt sie sich leichter abziehen. In Salzwasser weich kochen. Etwas abkühlen lassen, dann den holzigen Mittelstrang (die "Vene") entfernen und zusammen mit dem Käse, der Butter (falls verwendet) und einer Prise Salz in den Mixer oder eine Küchenmaschine geben. 2. Teig herstellen Alles zu einer glatten Masse verarbeiten. Wenn du keinen Mixer hast, kannst du Yuca und Käse reiben und mit den Händen gut verkneten. 3. Arepas formen Forme mit den Händen runde Fladen. Alternativ kannst du den Teig zwischen zwei Plastikfolien legen, mit einem Nudelholz ausrollen und mit einer Form oder einem Teller ausstechen. 💡 In meinem Instagram-Account findest du ein Video mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung. 4. Braten oder einfrieren In einer heißen, beschichteten Pfanne (ohne Öl) bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten. Du kannst die Arepas auch einfrieren und später direkt im Toaster oder in der Pfanne aufwärmen. Diese Yuca-Arepas sind weich, aromatisch und richtiges Soulfood. Perfekt zu Ei, Avocado, Käse, hogao oder was auch immer dein Herz begehrt 👉 Hast du sie schon probiert? Schreib mir gerne deine Variante in die Kommentare! Vielen Dank für deinen Besuch! Hat dir der Beitrag gefallen? Folge mir in unseren sozialen Netzwerken, um weitere Rezepte zu sehen und mehr über mein Leben in Deutschland zu erfahren! Instagram Facebook Youtube
- KOLUMBIANISCHE CARGAMANTO-BOHNEN
Wachtelbohnen in Berlin: Ein Stück Zuhause in der Ferne Ich bin ein bisschen glücklicher, seit ich entdeckt habe, dass man hier in Deutschland Wachtelbohnen (auch bekannt als Cranberry-Bohnen, Borlotti-Bohnen oder Pintobohnen) leicht finden kann – sie versetzen mich direkt in die Küche meiner Großmutter. Während es in Kolumbien weiße, rote und braune Varianten gibt, ist hier am häufigsten die hellbraune Version erhältlich. Du findest sie online, in türkischen Supermärkten oder mit etwas Glück auch in traditionellen Supermärkten. Und das Beste: Geschmack und Konsistenz sind perfekt, um dieses Gericht zuzubereiten, das für viele Kolumbianer – wie mich – nach einem Familientag am Sonntag schmeckt. Meine Oma kochte die Bohnen mit Schweinsfuß für mehr Geschmack. Eine Tante gab etwas Panela ( Rohrzucker) oder reife Kochbanane dazu. Jeder Haushalt hat sein Rezept, sein „Guiso“, seinen besonderen Touch. In meinem Fall liebe ich den karibischen Guiso mit roten Zwiebeln und Frühlingszwiebeln, der eine wunderbar karamellisierte Süße verleiht. Hier findest du ein Video , wie ich diesen Guiso zubereite. Heute teile ich meine angepasste Version mit Zutaten, die ich hier in Berlin bekomme. Wie ich immer sage: In der Küche gibt es keine festen Regeln – passe das Rezept also ruhig deinem Geschmack an. Zutaten: (Ergibt 8–10 Portionen) Für die Bohnen: 3 Tassen Wachtelbohnen 1 EL Natron 1 grüne Kochbanane (oder reif, je nach Geschmack) 1 Karotte ½ rote Paprika 1–2 Knoblauchzehen 2 Lorbeerblätter 1 Stange Frühlingszwiebel ½ weiße Zwiebel Wasser Zum Abschmecken am Ende: 1 TL edelsüßes Paprikapulver 1 TL Kreuzkümmel 1 EL Salz (oder nach Geschmack) Pfeffer nach Geschmack ½ TL gemahlener Koriander (optional) Für den karibischen Guiso: 1 EL Pflanzenöl 3 große Tomaten, gerieben 3 Stangen Frühlingszwiebeln, fein gehackt 2 rote Zwiebeln, klein gewürfelt 2 Knoblauchzehen, fein gehackt ½ TL Paprikapulver ½ TL Kreuzkümmel ½ TL Kurkuma (optional) Salz nach Geschmack Zubereitung 1. Bohnen einweichen Über Nacht mit Wasser und 1 EL Natron einweichen – das macht die Bohnen weicher und reduziert blähende Stoffe. 2. Kochen Am nächsten Tag gut abspülen und das Einweichwasser entsorgen. In einem Schnellkochtopf oder einer Multikocher (z. B. Instant Pot) die Bohnen mit der in Stücke gebrochenen Kochbanane, Karotte, Paprika, Zwiebeln, Knoblauch und Lorbeerblättern geben. Mit Wasser bedecken (ca. 3–4 cm über den Bohnen). Instant Pot: 15–18 Minuten auf „High“ Klassischer Schnellkochtopf: 25–30 Minuten Normaler Topf: 45–60 Minuten 3. Guiso zubereiten In einer heißen Pfanne Öl erhitzen, die Zwiebeln dazugeben und glasig braten. Dann Knoblauch, die geriebenen Tomaten, Gewürze und Salz hinzufügen. Gut umrühren, aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und zugedeckt 15 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Mein Tipp: Tomaten reiben und die Zutaten fein schneiden – so geben die Gemüse schneller ihre Aromen ab. 4. Aromen verbinden Wenn die Bohnen weich sind, Lorbeerblätter, Paprika, Karotten und Zwiebeln entfernen. Den Lorbeer entsorgen und das übrige Gemüse mit etwas Brühe, ein paar Bohnen und einem Löffel Guiso pürieren. Zurück in den Topf geben. Den restlichen Guiso (2–3 EL für Deko aufbewahren) hinzufügen, gut umrühren und mit Salz und Gewürzen abschmecken. Noch 10 Minuten bei mittlerer Hitze zugedeckt köcheln lassen, damit alles gut eindickt. Guten Appetit! Serviere die Bohnen nach deinem Geschmack: mit weißem Reis, gebratener reifer Kochbanane, Arepa, Avocado oder Spiegelei. Dieses Rezept ist ein Stück Heimat, das du überall zubereiten kannst. Wenn du es ausprobierst, erzähl mir davon in den Kommentaren. Vielen Dank für deinen Besuch! Hat dir der Beitrag gefallen? Folge mir in unseren sozialen Netzwerken, um weitere Rezepte zu sehen und mehr über mein Leben in Deutschland zu erfahren! Instagram Facebook Youtube
- AREPAS AUS GANZEM MAIS
Echter kolumbianischer Geschmack in Berlin Ich lebe seit 11 Jahren in Berlin, und was vor zehn Jahren noch undenkbar war, ist heute eine köstliche Realität: Arepas aus richtigem Mais selbst zu machen! Ja, mit all den Fasern, der Textur und dem authentischen Geschmack, den man von Straßenarepas in Kolumbien kennt – wie die in Cali, frisch vom Grill, ab 5 Uhr morgens. Diese Arepas sind eine kleine Hommage an all die Menschen, die früh aufstehen und mit einer warmen Arepa in der Hand ihren Lebensunterhalt verdienen. Nach mehreren Versuchen habe ich meine Lieblingsversion gefunden – ganz ohne komplizierte Mengenangaben, dafür mit viel Herz und Heimatgefühl. Zutaten: Getrockneter ganzer oder geschälter Mais (Achtung: Ganze Körner brauchen länger beim Kochen) Wasser Salz nach Geschmack Du kannst den Mais online kaufen (nach "maíz trillado" suchen) oder in lateinamerikanischen oder asiatischen Läden in deiner Nähe. Zubereitung: Am Vorabend : Mais waschen und in reichlich Wasser einweichen – das Wasser sollte etwa 4 Finger hoch über dem Mais stehen. Am nächsten Tag : Den Mais mitsamt Einweichwasser in einem Topf kochen. Ich verwende einen Schnellkochtopf (Instant Pot auf „High“) für etwa 25 Minuten . In einem normalen Topf dauert es 1 Stunde oder mehr – Hauptsache, der Mais ist schön weich. Den gekochten Mais abgießen. (Tipp: Ich stelle eine kleine Tasse beiseite, samt Kochwasser – perfekt für selbstgemachte Mazamorra!) Mais mahlen : Mit einer traditionellen Mühle (wie bei Oma) Im Food Processor , ggf. in kleinen Portionen Oder – mein Favorit – mit dem Küchenmaschinen-Aufsatz (KitchenAid) mit mittlerer Lochscheibe. Schnell, sauber und einfach! Salz nach Geschmack hinzufügen und mit den Händen gut durchkneten. Für ca. 500 g Mais verwende ich 1½ EL Salz – du kannst die Menge natürlich deinem Geschmack anpassen. Aus dem Teig Arepas formen. Ich benutze zwei Plastikfolien und drücke sie mit einem Brett flach. Die Dicke variiert bei mir zwischen 3 und 6 cm . Du kannst sie auch mit Käse füllen oder mit Butter bestreichen. In einer sehr heißen Pfanne oder auf dem Grill braten – so bekommen sie das typische Röstaroma. Ein Stück Kolumbien auf deinem Teller Diese Arepas schmecken nach Zuhause, nach Kindheit, nach Straße. Genieße sie mit Käse, Hogao, schwarzem Kaffee – oder einfach pur. Lass mich wissen, wie sie dir gelungen sind – oder ob du ein eigenes Geheimnis hast. Ich freue mich auf deinen Kommentar! Vielen Dank für deinen Besuch! Hat dir der Beitrag gefallen? Folge mir in unseren sozialen Netzwerken, um weitere Rezepte zu sehen und mehr über mein Leben in Deutschland zu erfahren! Instagram Facebook Youtube












